Bremer Motorradfreunde von 1980 e. V.
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Tagestour am 30. Juni nach Melle

Kurzentschlossen - es wollte keiner mit - später stellte sich heraus, der Messenger hatte versagt und niemand hat meine Meldung bekommen - hab ich mich um 9.15 Uhr auf den Weg gemacht. Die Blumenthaler Fähre brachte mich auf die Landstrasse Richtung Wildeshausen (gehörte mir fast allein). Gemütlich zog ich über Vechta gen Südwesten. Diepholz verweigerte mir aussagekräftige Richtungshinweise, so wollte ich doch nicht über die B51-Schnellstrecke, sondern über die Dörfer fahren, aber Richtung Bad Essen war nicht ausgewiesen und da mein Fon den Navidienst (kein Netzt) verweigerte, etwas tricky. Aber irgendwann stimmte so halbwegs die Richtung und dann war ich in Melle. Das Automuseum liegt hinterm Bahnhof und ist recht gut ausgeschildert. Die ca. 300 Fahrzeuge aus den Anfängen bis in die frühen 70er überrascht mit diversen unbekannten Exemplaren, teils im Bestzustand und fahrbereit. Ein paar wenige Motorräder sind auch dabei. Eigentlicher Anlass hierher zu fahren: Das Italotreffen der Guzzi Commune Grönegau www.guzzi-comune.de/gcg/ Ganz schön warm heute mit über 30° C - erstmal was trinken, Kuchen im Museumscafe, dann hier auf drei kühlen Etagen alte und uralte Autos schauen und dort die angereisten und die Club-Motorräder von Laverda, Guzzi und Ducati - dann gehts zurück, diesmal aber im Schnelldurchgang über die langweilige B51. Mit den Suchwegen auf der Hinfahrt sind es über 400 km geworden - eigentlich ein bisserl verrückt. Der Weg ist das Ziel. Werner

Tagestour am 7. Juli

Nach der Hitzewelle der letzten Woche dachte ich mir, es soll wieder kühler werden und da kann man ja mal zu einer Tagestour aufrufen. So stand ich dann am Sonntag beim Treffpunkt, doch leider kam niemand. Geplant hatte ich zum Motorradtreffpunkt Lühe zu fahren und weiter über Cuxhaven nach Dorum. Aber gleich in Hambergen kam die 1. Änderung, die Straße durch Kuhstedt ist immer noch voll gesperrt. Die Umleitung führt über Beverstedt. Als dann Regen- tropfen auf meinem Visier zu sehen waren, änderte ich meinen Plan, fuhr erst mal nach Bad Bederkesa. Doch was war hier los? Alles abgesperrt. Mitten im Ort war eine BBQ-Meisterschaft. Ich fand noch einen Parkplatz für mein Bike und be- sorgte mir am Burgpavillon erst mal einen Kaffee. Der Regen hatte zum Glück aufgehört und zur Erbauung spielte auf dem Platz die Big Band Bremerhaven. Wer kommt um die Ecke? Andreas und Crissy waren schon am Samstag mit ihrem Mobil zu der Veranstaltung angereist. Nachdem wir gemeinsam unseren Kaffee getrunken hatten, machte ich mich auf den Weg nach Dorum-Neufeld. Am Kutterhafen angekommen musste ich feststellen, das dort nicht viel los war - egal der Kaffee war in der Zwischenzeit durch und wollte entsorgt werden. Anschließend fuhr ich weiter und kam nach 180 km wieder in Bremen an. Es grüßt der Präsi

Saisonabschluß am 13.Oktober

Die Saison neigt sich rapide dem Ende entgegen - zum Abschluß sollte eine kleine Sonntagstour mit anschließendem Grillen locken. So trafen wir uns um 10:30 Uhr - 6 Fahrer zur Ausfahrt: Acki, Maddin, Mario, Sven, Wolfgang u. Präsi. Durchs Teufelsmoor sind wir zum Bikertreff Fähranleger Grünendeich, Lühe an der Elbe gefahren. Die Imbissbuden hatten noch alle offen und wir gönnten uns einen Kaffee, da kam ein kleiner Schauer, aber wir konnten uns ja am Imbisswagen kurz unterstellen und die Sonne kam schon wieder raus. Nach dem Tanken entschieden wir uns noch für einen kleinen Schwenker um dann pünktlich um 15 Uhr am Vereinsheim zum Grillen zu sein. Es kamen 230 km zusammen. Beim Vereinsheim waren dann 18 Leute zum Grillen beisammen. Leckere Burger und Grillwurst rundeten den Tag ab. Auf dem Weg nach Hause gab es noch einen kleinen Zwischenfall. Ich sah zwei Motorräder auf dem Fah- rradweg stehen, das sah nach einer Panne aus, ich drehte bei. Tatsäch- lich, bei einem war der Gaszug ge- rissen. Mein Pannenset für Züge hatte ich dabei. Es dauerte eine Weile bis wir alles freigelegt hatten, aber der passende Zug war nicht dabei, war mir aber sicher, das ich in meiner Werkstatt genau so einen hatte. Also aufs Moped und holen. Und wir hatten Glück. Den Zug eingebaut und die Beiden konnten überglücklich ihre Fahrt fortsetzen. Unter Motorradfahrern hilft man sich eben. Euer Klaus